Herausforderung Klimawandel

Vortrag  von Dr. Johannes Oelerich

In der Veranstaltungsreihe "Klimawandel und Wattenmeer" spricht Dr. Johannes Oelerich, Direktor des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) über die „Herausforderung Klimawandel: Strategie des Landes Schleswig-Holstein für das Wattenmeer bis 2100“.

Der Meeresspiegelanstieg im Wattenmeer wird vermutlich schneller erfolgen, als die Aufhöhung der Wattflächen durch Sedimentation. Dies stellt das Wattenmeer – ökologisch bedeutsam als vogelreichstes Gebiet Europas, geschützt als Nationalpark und ausgezeichnet als Weltnaturerbe - vor eine existentielle Herausforderung.

Der LKN.SH und das schleswig-holsteinische Umweltministerium haben vor diesem Hintergrund gemeinsam mit Naturschutzverbänden und lokalen Institutionen die „Strategie Wattenmeer 2100“ entwickelt. Dr. Johannes Oelerich beschreibt den aktuellen Kenntnisstand und erste Konsequenzen.

Termin: Donnerstag, 23. November 2017

Uhrzeit: 19.30 Uhr

Eintritt: frei
 

Weitere Vorträge in dieser Reihe:

- Donnerstag, 01. Februar 2018, 19.30 Uhr: Matthias Reimers, Deich- und Hauptsielverband Dithmarschen - „Auswirkungen des Klimawandels auf die Regenwasserbewirtschaftung der Niederungsgebiete in Schleswig-Holstein“

- Donnerstag, 01. März 2018, 19.30 Uhr: Jannes Fröhlich, WWF Husum - „Naturschutz und Anpassung an den Meeresspiegelanstieg. Beispiele von weichen Küsten in Europa“

Das Multimar Wattforum wurde im Mai 2017 als eines von 16 bundesweiten Bildungszentren für Klimaschutz ausgewählt. In den kommenden zwei Jahren wird es sich im Rahmen des Projekts „BildungKlima-plus” dafür einsetzen, dass in Schleswig-Holstein mehr Bildung für Klimaschutz an außerschulischen Lernorten angeboten wird. Das Vorhaben geht Hand in Hand mit einem Multimar-internen Bildungsprojekt zum Thema Klimawandel. Dieses wird die Folgen der globalen Klimaveränderung für den Nationalpark Wattenmeer als Lernmodul für Schulen aufbereiten und das Bildungsangebot der Nationalparkverwaltung weiter ausbauen.